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Einblicke in die Entwicklung des neuen COVID-19 Knowledge Accelerator (COKA)

gepostet 30-07-2020 in Gesundheitswesen


Dr. Brian Alper, Chief Medical Knowledge Officer bei EBSCO und Gründer von DynaMed®, stellt ein innovatives Projekt zur Identifizierung wissenschaftlicher Erkenntnisse über COVID-19 vor.

Die COVID-19-Pandemie stellt die medizinische und wissenschaftliche Forschungsgemeinschaft vor viele Herausforderungen. Zu Beginn der Pandemie stand keine spezifische medizinische Evidenz zu diesem Thema zur Verfügung. Nun werden jedoch Evidenzberichte zu COVID-19 in rasendem Tempo veröffentlicht. Es gibt jedoch keine konkrete und einfache Möglichkeit, die Informationen zu identifizieren und zu klassifizieren. Um die Ausbreitung von COVID-19 zu verhindern und erkrankte Patienten optimal zu behandeln, sind Forscher und Mediziner auf aktuelles Wissen über das SARS-CoV-2-Virus, die Pathophysiologie der Krankheit und ihre Immunantwort angewiesen.

Das Tempo an Veröffentlichungen ist zur Zeit höher als je zuvor. Wissenschaftler und Forscher sind jedoch von der enormen Menge an Informationen über COVID-19 und dem starken Druck, diese so schnell wie möglich zu sichten, häufig überwältigt.

Um diese Herausforderungen anzugehen, erschuf Dr. Brian S. Alper (MD, MSPH, FAAFP, FAMIA), Chief Medical Knowledge Officer bei EBSCO und Gründer von DynaMed, eine Initiative für die Erstellung des COVID-19 Knowledge Accelerator (COKA). Diese Initiative bringt IT-Experten, Ingenieure, politische Entscheidungsträger, Mediziner, Wissenschaftler und Forscher zusammen, um gemeinsam die beste Möglichkeit zu finden, digitales wissenschaftliches Wissen über COVID-19 zu verarbeiten.

Das Ziel des COKA ist es, ein Standardformat für den elektronischen Austausch evidenzbasierter Daten zu entwickeln. Die Projektgruppe besteht aus Personen aus der ganzen Welt und aus einem breiten Spektrum an Organisationen – von Technologieunternehmen und wissenschaftlichen Institutionen bis hin zu medizinischen Organisationen, Regierungsbehörden, gemeinnützigen Organisationen und mehr. Die Gruppe konzentriert sich zunächst auf zwei Projekte: die Erstellung eines Repositoriums für bibliografische Einträge, in dem alle COVID-19-bezogenen Artikel aus mehreren verschiedenen Repositorien identifiziert und Dubletten entfernt werden, und die Veröffentlichung systematischer Übersichten über die klinischen Ergebnisse randomisierter Studien zur Behandlung von COVID-19 in einer Art und Weise, die es anderen ermöglicht, die verschiedenen Komponenten für die laufende Wissensentwicklung und -verbreitung wiederzuverwenden.

Wenn Sie daran interessiert sind, dieser Gruppe beizutreten, besuchen Sie bitte die COKA-Website für weitere Informationen zum Projekt.

Zur COKA-Website

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