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Sieben Tipps zum Umgang mit Stress

gepostet 06-02-2019 in Gesundheitswesen


Stress ist ein wichtiger Aspekt, der sich auf die Gesundheit auswirken kann. Die American Psychological Association hat zahlreiche Berichte über die Auswirkungen von Stress veröffentlicht und stellt sieben Tipps bereit, die Ihren Patienten dabei helfen können, Stress besser zu bewältigen.

Stress kann eine Reaktion auf eine kurzfristige Situation sein, wie z. B. im Verkehrsstau, oder aber er kann lange Zeit andauern, wenn es beispielsweise um Beziehungsprobleme, einen Todesfall oder andere ernste Situationen geht. Stress kann gefährlich werden, wenn er über einen längeren Zeitraum hinweg die Fähigkeit beeinträchtigt, ein normales Leben zu führen. Patienten können sich müde, unkonzentriert oder gereizt fühlen. Stress kann außerdem die körperliche Gesundheit stark beeinträchtigen.

Im Folgenden finden Sie sieben Tipps aus der ‘Stress in America’-Studie der American Psychological Association, die Ihren Patienten dabei helfen können, Stress besser zu verstehen und mit ihm besser umzugehen.

1. Verstehen Sie, wie Ihre Patienten Stress empfinden. Jeder Mensch nimmt Stress anders wahr. Woran merken Ihre Patienten, dass sie gestresst sind? Inwiefern unterscheiden sich ihre Gedanken oder Verhaltensweisen in Stresssituationen von denen, in denen sie sich nicht gestresst fühlen?

2. Identifizieren Sie die Ursachen von Stress. Welche Ereignisse oder Situationen lösen Stress bei Ihren Patienten aus? Haben diese Situationen mit den Kindern, der Familie, der Gesundheit, finanziellen Entscheidungen, der Arbeit, mit Beziehungen oder mit etwas Anderem zu tun?

3. Lernen Sie, Anzeichen von Stress zu erkennen. Menschen erleben Stress auf unterschiedliche Weise. Patienten können Schwierigkeiten haben, sich zu konzentrieren oder Entscheidungen zu treffen. Sie können wütend werden, gereizt sein oder schnell außer Kontrolle geraten. Andere Patienten weisen Anzeichen wie Kopfschmerzen, Muskelverspannungen oder ein Mangel an Energie auf.

4. Verstehen Sie, wie Ihre Patienten mit Stress umgehen. Analysieren Sie, ob Ihre Patienten ein ungesundes Verhaltensmuster (wie Rauchen, Alkoholkonsum oder ungesundes Essverhalten) zeigen, um mit dem Stress umzugehen. Ist dies ein für den Patienten normales Verhalten oder ist es situationsspezifisch? Zeigen Patienten dieses Verhalten nur, weil sie sich gestresst oder überfordert fühlen?

5. Empfehlen Sie gesunde Möglichkeiten, um mit Stress umzugehen. Schlagen Sie Ihren Patienten gesunde, stresslindernde Aktivitäten vor, wie z. B. Meditation, Bewegung oder Gespräche mit Freunden oder der Familie. Erinnern Sie Patienten daran, dass sich ungesundes Verhalten nach längerer Zeit nur noch schwer ändern lässt. Ermutigen Sie die Patienten, sich nicht zu viel auf einmal vorzunehmen. Ermutigen Sie sie dazu, nur ein ungesundes Verhaltensmuster zu ändern.

6. Erinnern Sie Patienten daran, sich um sich selbst kümmern. Erinnern Sie die Patienten daran, richtig zu essen, ausreichend zu schlafen, viel Wasser zu trinken und sich regelmäßig zu bewegen. Fördern Sie einen ausgeglichenen Körper und Geist durch Aktivitäten wie Yoga, einen kurzen Spaziergang, den Gang ins Fitnessstudio oder Sportarten, die sowohl die körperliche als auch die geistige Gesundheit verbessern. Ermutigen Sie die Patienten, regelmäßig Urlaub zu machen oder andere Arbeitspausen einzulegen. Egal wie hektisch das Leben wird, Patienten sollten sich Zeit für sich selbst nehmen - auch wenn es nur eine kurze Auszeit mit einem guten Buch oder dem Hören von Musik ist.

7. Raten Sie Ihren Patienten, sich Unterstützung zu suchen. Die Hilfe durch unterstützende Freunde und Familie kann die Fähigkeit, Stress zu bewältigen, deutlich verbessern. Wenn sich Patienten trotzdem noch von ihrem Stress überwältigt fühlen, sollten Sie ihnen raten, ein Gespräch mit einem Psychologen zu führen. Dieser kann ihnen helfen, den Stress besser zu bewältigen und ungesunde Verhaltensmuster zu ändern.

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