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Über die Entwicklung des COVID-19-Informationsportals von EBSCO

gepostet 15-06-2020 von Jessica Bartell (MD, MS) in Gesundheitswesen


Erfahren Sie in diesem Blogbeitrag von Jessica Bartell (MD, MS) mehr über die neuen Open-Access-Inhalte für die klinische Versorgung, die jetzt im EBSCO-Informationsportal zu COVID-19 zur Verfügung stehen. Frau Bartell ist zur Zeit als Chief Medical Officer für Clinical Decision Support bei EBSCO Information Services tätig.


Die COVID-19-Pandemie ist eines der größten medizinischen Ereignisse in meiner medizinischen Laufbahn. Quasi über Nacht wurde die Gesundheitsversorgung durch ein neues Virus, das bei Patienten ganz unterschiedlich auftritt, komplett auf den Kopf gestellt. Neue Vorsichtsmaßnahmen für die Visite und für persönliche Besuche sowie neue Arten der Gesundheitsversorgung wie Ferndiagnosen über Telekommunikationsmöglichkeiten sind in Kraft getreten. Die Flut an medizinischen Daten, Informationen, Forschungsergebnissen und Empfehlungen, die in den letzten Monaten veröffentlicht wurden, ist überwältigend. Daher war es für Ärzte und medizinische Fachkräfte eine große Herausforderung, diese Menge an Informationen zu sichten und die fortlaufenden Aktualisierungen aus verlässlichen Quellen zu nutzen, um letztendlich die eine entscheidende Frage zu beantworten: „Wie soll ich meinen Patienten nun behandeln?“ Zu diesen verlässlichen Quellen gehören z. B. Informationen der einzelnen Gesundheitssysteme und Gesundheitsämter verschiedener Länder, der CDC, der Weltgesundheitsorganisation WHO und andere staatliche Quellen sowie Inhalte vertrauenswürdiger Verlage und medizinischer Expertengruppen.

Als Chief Medical Officer für Clinical Decision Support bei EBSCO Information Services habe ich daran mitgearbeitet, eine Arbeitsgruppe aus klinischen, Forschungs-, Technologie- und Informationsexperten zu erstellen und zusammenzubringen, um das COVID-19-Informationsportal von EBSCO zu schaffen. Dieses Portal, das bereits seit Ende März der Öffentlichkeit kostenfrei zur Verfügung steht, unterstützt Forscher, Wissenschaftler, Bibliotheks- und Informationsexperten sowie medizinische Fachkräfte dabei, ein breites Spektrum an Informationen über COVID-19 zu finden und mit anderen zu teilen. Neue Inhalte für die klinische Versorgung werden zur Verfügung gestellt, die relevante Informationen speziell für Ärzte und medizinische Fachkräfte beinhalten. Gleichzeitig wurden die Navigation und die Suchergebnisse optimiert, so dass sie stets schnelle Antworten auf wichtige Fragen erhalten.

Unser Ziel ist es, Ärzten einfachen und kostenfreien Zugang zu aggregierten und durchsuchbaren Informationen aus verlässlichen, neu entwickelten Ressourcen von EBSCO zu COVID-19-Themen sowie zu Inhalten anderer vertrauenswürdiger öffentlicher und privater Anbieter von Open-Source-Inhalten zu bieten.

Die klinischen Inhalte im COVID-19-Informationsportal beinhalten:

  • Tägliche elektronische Feeds von renommierten medizinischen Fachzeitschriften und Nachrichtenquellen aus aller Welt
  • Durchsuchbare klinische Ressourcen, die umfangreiche klinische Materialien und Informationen, Richtlinien, klinische Rechner, Patientenschulungsinformationen, Inhalte zur Erweiterung der Pflegekompetenzen, systematische Prüfungen sowie Studienergebnisse umfassen
  • Umfangreiche klinische Inhalte von EBSCO, die während der COVID-19-Pandemie kostenfrei zur Verfügung gestellt werden
  • Klinische Inhalte von verlässlichen Verlagen und Inhaltsanbietern
  • Interaktive Funktionalitäten für Nutzer, um zusätzliche Ressourcen vorzuschlagen, die im Portal ergänzt werden können

EBSCO bietet seit Langem evidenzbasierte klinische Inhalte für Forschung und Recherche sowie klinische Point-of-Care-Ressourcen und Tools für die klinische Entscheidungsunterstützung. Basierend auf diesen Ressourcen und unserem Fachwissen möchten wir dazu beitragen, die Flut an Informationen für Ärzte zu reduzieren, indem wir verlässliche und vertrauenswürdige klinische Ressourcen auf effiziente Weise kuratieren und bereitstellen.

Die COVID-19-Pandemie hat uns alle dazu bewegt, darüber nachzudenken, wie Medizin praktiziert wird und wie wir neue klinische Informationen aufnehmen und in die klinische Praxis integrieren können. Vieles war (und ist) während der COVID-19-Pandemie äußerst schwierig. Wir lernen jedoch stets dazu, ziehen wichtige Rückschlüsse und gewinnen neue Tools, die uns helfen, mit evidenzbasierten medizinischen Informationen auf dem Laufenden zu bleiben und uns an die sich stets ändernden Bedürfnisse unserer Patienten anzupassen. Klinische Tools für die Entscheidungsunterstützung werden auch nach der Pandemie äußerst wichtig sein und uns langfristig dabei helfen, eine bessere klinische Versorgung für unsere Patienten sicherzustellen.

Zum COVID-19-Informationsportal

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